Industriemontage · · ca. 6 Minuten

Industriemontage in der Windenergie- und Windkraftindustrie – Gondeln, Getriebe und Prüfstände präzise aufbauen, warten und rückbauen

Von Jonas Aufmwasser · 25. September 2026

Ob Onshore-Windpark im Mittelland und Jura oder Testfeld für neue Anlagengenerationen: Die Windenergie- und Windkraftindustrie zählt zu den Branchen mit den grössten Losgrössen der Industrie – eine moderne Gondel wiegt oft mehrere hundert Tonnen, ein Rotorblatt kann über 80 Meter lang sein. Getriebe, Generatoren, Umrichter, Rotorblätter und Turmsegmente bilden dabei eine schwerlast-, hebe- und präzisionskritische Prozesskette. Wer eine Fertigungs- oder Prüfhalle für Komponenten aufbaut, erweitert oder ein bestehendes Werk modernisiert, braucht bei der Industriemontage einen Partner, der Schwerlasttechnik, Hebetechnik und Prüfstandsbau gleichermassen beherrscht. Genau hier setzt die Andevion AG an – in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum.

Warum die Windenergie- und Windkraftindustrie eigene Montageregeln kennt

In der Komponentenfertigung entscheiden Fundamentsteifigkeit, Hebetechnik und exakte Ausrichtung über Betriebssicherheit und Lebensdauer der Anlagen: Getriebeprüfstände, Generatorprüffelder und Gondelmontagelinien müssen schwingungsarm, tonnenlast-tauglich und mit ausreichend Kranbahnkapazität ausgelegt sein. Bei der Rotorblattfertigung sorgen Formen, Infusionsanlagen und Härteöfen für die exakte Geometrie und Struktur der Blätter – schon geringe Abweichungen wirken sich auf Aerodynamik und Ermüdungsfestigkeit über Jahrzehnte Betriebsdauer aus. Prüfstände für Getriebe, Generatoren und komplette Gondeln (Nacelle-Testrigs) verlangen zusätzlich eine erschütterungsfreie Aufstellung und eine präzise Kalibrierung der Mess- und Lasteinrichtungen. Eine Industriemontage, die Schwerlast, Hebetechnik und Messgenauigkeit nicht von Beginn an mitdenkt, gefährdet Zertifizierung, Zulassung und am Ende die Wirtschaftlichkeit der gesamten Fertigung.

Industriemaschine aufbauen – von der Fundamentplanung bis zur Inbetriebnahme

Das Industriemaschine aufbauen beginnt bei Getriebeprüfständen, Wickel- und Imprägnieranlagen sowie Gondelmontagelinien mit einer sorgfältigen Fundament- und Hallenplanung: tonnenlasttaugliche, exakt nivellierte Aufstellflächen, ausreichend dimensionierte Kranbahnen und genügend Platz für Grossbauteile wie Turmsegmente und Rotorblätter. Es folgen das präzise Einbringen und Ausrichten der Prüf- und Fertigungsanlagen, der Anschluss an Hydraulik, Kühlwasser und Messtechnik sowie die exakte Verkettung von Wickel-, Härte- und Endmontagestationen. Vor der Übergabe stehen Testläufe mit Referenzkomponenten, die Kalibrierung der Prüfstände sowie eine lückenlos dokumentierte Inbetriebnahme gemäss den Vorgaben der Anlagenhersteller und Zertifizierungsstellen. Andevion AG koordiniert diese Schritte eng mit Anlagenbauern und Betriebspersonal, damit der Anlauf termingerecht, sicher und normkonform gelingt.

Wartung von Industrieanlagen in der Windenergie

Getriebeprüfstände, Hebezeuge und Fertigungsanlagen für Rotorblätter arbeiten unter hoher mechanischer und thermischer Dauerbelastung – eine vorausschauende Wartung von Industrieanlagen ist deshalb entscheidend für Verfügbarkeit und Sicherheit. Dazu zählen die regelmässige Prüfung von Kranbahnen, Hebezeugen und Lastaufnahmemitteln, die Instandhaltung von Härteöfen und Imprägnieranlagen, die Kalibrierung von Prüfständen und Messtechnik sowie die Kontrolle von Hydraulik- und Kühlsystemen. Ein strukturiertes, dokumentiertes Wartungskonzept sichert die Produktqualität, verlängert die Standzeit der kapitalintensiven Anlagen und reduziert ungeplante Stillstände, die in eng getakteten Fertigungslinien besonders kostspielig sind.

Industrieanlage abbauen, verlagern und Entsorgung – am Ende des Anlagenlebenszyklus

Steht eine Modernisierung, ein Repowering oder die Verlagerung einer Komponentenfertigung an, ist das Industrieanlage abbauen ebenso anspruchsvoll wie der Aufbau. Getriebeprüfstände, Wickelanlagen, Härteöfen und Hebezeuge müssen fachgerecht demontiert, vor Beschädigung an sensiblen Mess- und Antriebskomponenten geschützt, vermessen, markiert und schwerlastgerecht verpackt werden, um Wiederaufbau oder Weiterverkauf zu ermöglichen. Auch beim Rückbau ausgedienter Windkraftanlagen selbst – etwa im Zuge eines Repowerings – fallen grosse Mengen an Stahl, Kupfer, Elektronikschrott und Verbundwerkstoffen aus Rotorblättern an, die getrennt erfasst und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden müssen – in der Schweiz nach den Vorgaben der VeVA mit Begleitscheinverfahren. Andevion AG verbindet Demontage, Verlagerung, Verwertung und Entsorgung zu einem durchgängigen Konzept aus einer Hand, ohne Schnittstellenverluste.


Andevion AG – Industriemontage in der Windenergie- und Windkraftindustrie aus einer Hand

Von der Fundament- und Hallenplanung über das Industriemaschine aufbauen und die Wartung von Industrieanlagen bis hin zu Demontage, Verlagerung und Entsorgung: Die Andevion AG begleitet Hersteller und Betreiber in der Windenergie- und Windkraftindustrie über den gesamten Anlagenlebenszyklus – zuverlässig, dokumentiert und termingerecht in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum. Planen Sie einen Neuaufbau, eine Erweiterung, ein Repowering oder benötigen Sie ein durchdachtes Wartungskonzept für Ihre Komponentenfertigung oder Prüfstände? Nehmen Sie über unser Kontaktformular Verbindung mit uns auf; wir melden uns kurzfristig für ein unverbindliches Erstgespräch.