Industriemontage · · ca. 6 Minuten

Industriemontage in der Solar- und Photovoltaikindustrie – Zellfertigung, Modulmontage und Testanlagen präzise aufbauen, warten und rückbauen

Von Jonas Aufmwasser · 23. September 2026

Ob kristalline Siliziumzellen, Dünnschichttechnologie oder die wachsende Zahl an Gigafactories für Photovoltaikmodule: Die Solar- und Photovoltaikindustrie ist eine der am schnellsten wachsenden Branchen im DACH-Raum – nicht zuletzt, weil Versorgungssicherheit und Energiewende in der Schweiz den Ausbau eigener Fertigungskapazitäten wieder attraktiver machen. Diffusionsöfen, PECVD-Anlagen, Siebdruckstrassen, Stringer, Laminatoren und Solarsimulatoren bilden dabei eine eng getaktete, reinheits- und präzisionskritische Prozesskette. Wer eine Zellfertigung oder Modullinie aufbaut, erweitert oder verlagert, braucht bei der Industriemontage einen Partner, der Reinraumtechnik, Vakuumprozesse und Prüftechnik gleichermassen beherrscht. Genau hier setzt die Andevion AG an – in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum.

Warum die Solar- und Photovoltaikindustrie eigene Montageregeln kennt

In der Zellfertigung entscheiden Reinraumklasse, Partikelfreiheit und exakte Temperaturführung über den Wirkungsgrad der Zellen: Diffusionsöfen, Plasmaanlagen und Siebdruckmaschinen müssen schwingungsarm, staubfrei und mit stabiler Medienversorgung aufgestellt werden. In der Modulfertigung sorgen Stringer, Layup-Stationen und Laminatoren für die exakte Verschaltung und Verkapselung der Zellen – schon geringe Fluchtungsfehler wirken sich auf Ausbeute und Modulqualität aus. Solarsimulatoren (Flasher) zur Leistungsmessung und automatisierte Sortier- und Klassifizieranlagen am Ende der Linie verlangen zusätzlich eine erschütterungsfreie Aufstellung und eine präzise Kalibrierung. Eine Industriemontage, die Reinheit, Vakuumtechnik und Messgenauigkeit nicht von Beginn an mitdenkt, gefährdet Ausbeute, Zertifizierung und am Ende die Wirtschaftlichkeit der gesamten Linie.

Industriemaschine aufbauen – von der Fundamentplanung bis zur Inbetriebnahme

Das Industriemaschine aufbauen beginnt bei Diffusionsöfen, Beschichtungs- und Siebdruckanlagen mit einer sorgfältigen Fundament- und Reinraumplanung: schwingungsarme, exakt nivellierte Aufstellflächen, staubdichte Übergänge und ausreichend Platz für Wartungszugänge. Es folgen das präzise Einbringen und Ausrichten der Prozessanlagen, der Anschluss an Prozessgase, Vakuum, Kühlwasser und Abluftreinigung sowie die exakte Verkettung von Stringer, Layup und Laminator entlang der Modullinie. Vor der Übergabe stehen Testläufe mit Referenzzellen beziehungsweise -modulen, die Kalibrierung der Solarsimulatoren sowie eine lückenlos dokumentierte Inbetriebnahme gemäss den Vorgaben der Anlagenhersteller. Andevion AG koordiniert diese Schritte eng mit Anlagenbauern und dem Betriebspersonal, damit der Anlauf termingerecht, reinraumkonform und sicher gelingt.

Wartung von Industrieanlagen in der Solarproduktion

Diffusionsöfen, Vakuumanlagen und Laminatoren arbeiten unter hoher thermischer und mechanischer Dauerbelastung – eine vorausschauende Wartung von Industrieanlagen ist deshalb entscheidend für Ausbeute und Verfügbarkeit. Dazu zählen die regelmässige Prüfung von Öfen, Plasmaquellen und Vakuumpumpen, die Instandhaltung von Stringer- und Laminationstechnik, die Kalibrierung von Solarsimulatoren und Messtechnik sowie die Kontrolle von Reinraum- und Filteranlagen. Ein strukturiertes, dokumentiertes Wartungskonzept sichert die Zellqualität, verlängert die Standzeit der teils sehr kapitalintensiven Anlagen und reduziert ungeplante Stillstände, die in getakteten Fertigungslinien besonders kostspielig sind.

Industrieanlage abbauen, verlagern und Entsorgung – am Ende des Anlagenlebenszyklus

Steht eine Modernisierung, eine Kapazitätserweiterung oder die Verlagerung einer Zell- oder Modulfertigung an, ist das Industrieanlage abbauen ebenso anspruchsvoll wie der Aufbau. Diffusionsöfen, Beschichtungsanlagen, Stringer und Laminatoren müssen fachgerecht demontiert, vor Beschädigung an sensiblen Optik- und Vakuumkomponenten geschützt, vermessen, markiert und transportsicher verpackt werden, um Wiederaufbau oder Weiterverkauf zu ermöglichen. Prozesschemikalien, Altglas, Verkapselungsfolien, Elektronikschrott und Filtermaterialien werden getrennt erfasst und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt – in der Schweiz nach den Vorgaben der VeVA mit Begleitscheinverfahren. Andevion AG verbindet Demontage, Verlagerung, Verwertung und Entsorgung zu einem durchgängigen Konzept aus einer Hand, ohne Schnittstellenverluste.


Andevion AG – Industriemontage in der Solar- und Photovoltaikindustrie aus einer Hand

Von der Fundament- und Reinraumplanung über das Industriemaschine aufbauen und die Wartung von Industrieanlagen bis hin zu Demontage, Verlagerung und Entsorgung: Die Andevion AG begleitet Solar- und Photovoltaikhersteller über den gesamten Anlagenlebenszyklus – zuverlässig, dokumentiert und termingerecht in der Schweiz und im gesamten DACH-Raum. Planen Sie einen Neuaufbau, eine Erweiterung, eine Verlagerung oder benötigen Sie ein durchdachtes Wartungskonzept für Ihre Zell- oder Modulfertigung? Nehmen Sie über unser Kontaktformular Verbindung mit uns auf; wir melden uns kurzfristig für ein unverbindliches Erstgespräch.